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Der ASR Emitter - ein etwas anderer Verstärker
Friedrich Schäfer, Entwickler des ASR Emitters und Inhaber von ASR Audio Systeme erklärt (sehr informativ!) das Konzept dieses außergewöhnlichen Verstärkers:
"Die ASR Emitter gibt es seit 1982 und Sie sind etwas anders aufgebaut als übliche Verstärker. Emitter brauchen keinen Vorverstärker, haben externe Netzteile, zum Teil mit Akku, die Gehäuse sind aus Acryl und sie sind sehr groß und schwer: warum das alles? Um die Kraft des Transistors mit der Musikalität der Röhre zu verbinden! Der ASR Leitspruch heißt: Power and Emotion!
Die ASR Emitter sind technisch eher Endverstärker mit Eingangswahlschalter und Lautstärkeregler, und haben keinen Vorverstärker.

Was macht ein Vorverstärker?
Er ist erstens ein Impedanzwandler, also er wandelt die hohe Ausgangsimpedanz der Quelle: Phonostufe, CD- Player, Wandler in die niedrige des Endverstärkers um, und setzt oft noch den Pegel vom niedrigen der Quelle auf den hohen der Endstufe um.
Er dient dem Einstellen des Pegels- also das Signal der Quelle an die gewünschte Lautstärke anzupassen.
Am Vorverstärker werden die Eingangssignale ausgewählt, also wenn mehre Quellen angeschlossen sind, wird an Ihm die Quelle eingestellt.
In traditionellen Vorverstärker waren auch Phono Vorverstärker eingebaut. Das war logisch und sinnvoll, denn die leisen Phono Signale gehören nicht in eine Endstufe.
Heute haben wir fast nur noch Quellen mit Hochpegelsignalen, also CD Player oder separate Phonoverstärker.
Der klassische Vorverstärker entstand aus den technischen Anforderungen der ersten Hifi Anlagen, wo die Musik fast immer von Platte kam. Alle heute üblichen Quellen sind kräftig genug, um Endstufen direkt anzusteuern. Heutige Quellen wie CD Spieler, Wandler usw. haben sehr niedrige Impedanzen, typisch unter 100 Ohm, selbst mit Röhrenausgangsstufen von CD Playern und Wandlern kommt man heute auch schon zu praxisgerechten Werten. Heutige Quellen haben hohe Ausgangspegel von bis zu 6 Volt, das ist mehr als genug um eine Endstufe anzusteuern. Selbst die leisesten CD Player haben schon mindestens 1 Volt. Endstufen brauchen im mittleren Pegelbereich oft nur 100 bis 300 mV. Daraus folgt: bei normalen Lautstärken ist bei aktuellen Hifi Geräten der Pegel des Ausgangssignals des Vorverstärkers meistens kleiner als der Pegel des Eingangssignals.
Die Eingangswahl kann überall eingebaut werden.
Früher wurden die Signal der Quellen durch lange Kabel von der Rückseite nach vorne zum Schalter geführt. Da kann ein starkes Signal wie von einer Endstufe schon mal einstreuen, oder von andern Kabeln übersprechen. Das führt beispielsweise dazu, dass man bei leisen Stellen auf der Platte den Tuner durch hören kann. Heutzutage realisiert man die Eingangswahl mit einem einzelnen Relais direkt am Eingang. Und da die Kabel zwischen den Buchsen und den Relais dann sehr kurz sein können, ist es egal, ob die in einer einer Vorstufe oder im Endverstärker sitzen.
Phonostufen baut man besser als separates Gerät.
Phonovorverstärker sind speziell für die sehr leisen Signale von Tonabnehmer ausgelegt. Deshalb haben Sie eine sehr hohe Verstärkung, die im Millionenbereich liegen kann. Zum Vergleich: ein Vorverstärker hat einen Verstärkungsfaktor von 5 bis 10. Wegen dieser sehr hohen Verstärkung reagieren Phonovorverstärker sehr empfindlich auf Einstreuungen und sollten deshalb am besten als separates Gerät aufgebaut und möglichst nahe am Plattenspieler stehen. Und das Ganze passt dann nicht so gut in eine normale Vorstufe. Am Ausgang der Phonostufe haben wir dann schon ein entzerrtes Hochpegelsignal, was man direkt im Emitter verarbeiten kann.
Die Übertragung leiser Signale zwischen Vor- und Endstufe fördert Verluste.
Wie sieht denn der Signalweg in üblichen Vor- Endstufen Kombinationen aus ? Bei lauter Musik beispielsweise wird das eingehende Signal, von sagen wir mal 1 Volt, im Pegelregler abgeschwächt, etwa auf 0,2 Volt, dann wieder hoch verstärkt auf sagen wir mal üblich 1 Volt, dann auf die Endstufe gegeben. Die macht dann je nach Verstärkung 50 Volt daraus, die auf die Lautsprecher gehen. Bei leiser Musik sieht es eher so aus: 1 Volt CD raus, abgeschwächt auf 0,01 Volt, dann wieder hoch auf 0,05 Volt am Vorstufenausgang, dann wird in der Endstufe daraus 1 Volt. Und das sehr leise Signal von gerade mal 50 Milivolt muss durch das Kabel zur Endstufe. Dabei ist klar: je größer das Signal ist, desto geringer sind die Verluste im Kabel.
Eine weitere Stufe im Signalweg kann das Signal objektiv gesehen kaum besser machen.
Natürlich macht eine gute Vorstufe noch etwas im Klang aus, keine Frage. Aber auf jeden Fall ist noch ein Teil mehr im Signalweg: mit Kabeln, Steckern, Buchsen und aktiven Verstärkerstufen. Das kann den Klang subjektiv gesehen besser machen, z.b. durch "angenehme" Verzerrungen. Aber exakter bzw. richtiger?
Wieviel Sinn macht es, ein Signal erst zu dämpfen, dann zu verstärken, dann wieder eventuell sogar leiser als vorher raus in ein anders Gerät zu schicken, und dann erst nochmal zu verstärken ? Ist es nicht viel logischer, das Signal soweit wie möglich in Ruhe zu lassen, um dann dort, wo es nötig ist, zu dämpfen bzw. zu verstärken.
Die logische Konsequenz aus diesen Überlegungen: der ASR Emitter Endverstärker mit Eingangswahlschalter und Lautstärkeregler. Und so sind wir drauf gekommen: wir haben probiert, was der beste Vorverstärker ist. Und das war ein Poti statt aktiver Elemente. Das klang am besten, wenn das Poti möglichst nahe der Endstufe war. Damit war die Grundidee des Emitters geboren. Eine Endstufe mit Eingangswahlschalter und Pegelregler.
Konzept mit Poti bis 1991
In jedem Potentiometer, was immer noch in den meisten Verstärkern als Lautstärkeregler eingebaut ist, hat man Verluste. Diese Verluste in diesem Potentiometer sind geringer, wenn er möglichst weit aufgedreht ist- am geringsten, wenn er voll auf ist. Der Emitter bis 1991 war darauf ausgelegt möglichst wenig Verlust im Pegelregler zu haben. Man sollte ihn möglichst weit auf drehen, denn bei voll aufgedrehtem LS Steller hat man die geringsten Verluste. Und deshalb hatte der Emitter bis 1991 auch eine schaltbare Empfindlichkeit, damit man auch bei kleinen Pegeln nahezu voll auf drehen kann. So waren die Emitter bis 1991 mit besonders hochwertigen Potentiometern von Alps oder Noble aufgebaut. Und auf Wunsch beim Emitter I, Serie beim Emitter II gab es die Emitter deshalb mit einem mechanischen Stufenschalter mit 24 Widerständen- Goldkontakten und einzelnen Widerständen-das hat weniger Klangverlust als als ein Poti mit seinem beweglichem Schleifkontakt.
Konzept ab 1992 Relais Stufenschalter
Ab 1992 kam eine neue Lösung für den Pegeleinsteller. Statt Potis mit Ihren Nachteilen- Verschleiß, Klangverlust, Abweichungen links /rechts, eine neue Lösung: der Relaisstufenschalter. Dabei schalten 12 Relais den Eingangspegel, und weitere 4 stellen die Verstärkung ein. Das Ganze so, daß die Relais nicht im Signalweg sind. Wie soll denn das Funktionieren? Regeln, ohne daß etwas im Signalweg ist? Die Relais schalten Widerstände nach Masse, und stellen je nach Pegel auch die Verstärkung ein. Bis zum Pegel von 50 wird das Eingangssignal abgeschwächt, bei einem Pegel von 51 unverändert durchgelassen. Der Emitter verhält sich im Prinzip wie eine Endstufe, und ab einem Pegel von 51 wird die Verstärkung erhöht.

Besser externe Netzteile.
Die Netzteile aller ASR Emitter sind in separate Gehäuse ausgelagert. Dass Netzteile empfindliche Signale stören, ist eine sehr alt Weisheit. Man verbannte Sie in der Frühzeit der Nachrichten- und Radiotechnik daher generell in externe Gehäuse. Aus Kostengründen (Gehäuse mit Stecker, Kabel usw.) war diese Konstruktionsart im HiFi Segment eher eine Ausnahmeerscheinung. Ein weiteres Gehäuse mit Steckern, Kabeln etc. kostet deutlich mehr Geld, als wenn alles zusammen in einen Kasten gepackt wird. Warum machen wir diesen Aufwand? Zum einen wegen der elektromagnetischen Felder, zum anderen wegen der Trafounruhe. Trafos erzeugen starke elektromagnetische Felder, die in die Verstärkerelektronik einstreuen. Aus diesen Feldern entstehen in den Leiterbahnen dann Spannungen. Diese Spannungen (aus den Einstreuungen) überlagern sich dem Musiksignal und "verschmutzen" es. Und dann klingt es weniger klar. Der Klang verliert an Räumlichkeit, Dynamik und Präzision. Auch andere Hersteller wissen das. Deshalb bauen sie die Trafos möglichst weit entfernt von der Elektronik im Verstärkergehäuse ein. Eine zusätzliche Abschirmung kann extreme Einstreuungen vermeiden helfen. Ein weiterer wesentlicher Punkt, der für ein separates Netzteil spricht, sind die Vibrationen der Trafos. Diese Vibrationen versetzen auch die Bauteile der Verstärker- Elektronik in Schwingungen, die sich auf das Signal modulieren. Auch das macht die Wiedergabe unklarer. Da ist es doch gleich viel konsequenter, die Trafos aus dem Verstärkergehäuse zu verbannen.
Ein kompletter Emitter in einem Gehäuse ließe sich von einem Mann nicht bewegen.
Wie groß würde der Emitter werden, wenn man versuchen würde, die ganzen vielen Teile in ein einziges Gehäuse zu packen? Stellen Sie sich das mal bei einem Emitter II vor: das gäbe einen Kasten mit den Maßen 60 cm breit, 50 tief und gut 80 cm hoch. Und das Ganze wiegt dann 130 kg. Das passt in kein Regal mehr und ist bei diesem Gewicht auch kaum mehr alleine zu bewegen.
Ein großzügig dimensioniertes Netzteil wirkt sich entscheidend auf den Klang aus.
Klar ginge dieselbe Leistung auch mit einem deutlich kleineren Netzteil und mit deutlich weniger Elkos. Rein technisch würde ein Bruchteil der Kapazität reichen. Es gibt ja genug andere Geräte, die zeigen daß es geht. Aber hätte man dann diesen Klang für den die Emitter berühmt sind? Bei einem großen Netzteil ist die Versorgungsspannung bei hohen Pegeln viel stabiler. Der eigentliche Verstärker muss weniger nachregeln und arbeitet damit auch stabiler. Das führt zu einem entspannten Klangbild, das auch bei hohen Pegeln stabil bleibt. Hohe Kapazitäten verbessern die Räumlichkeit. Das Klangbild bleibt (gerade auch bei hohen Pegeln) stabil und wird nicht vom Bass moduliert, das heißt verändert sich nicht in bei lauten Bassimpulsen. Und auch die Verzerrungen beim Übersteuern werden geringer. Der Klirr setzt weicher ein und dadurch wirkt der Emitter bei hohen Pegeln zuerst mal weniger laut als andere Amps. Besonders Röhren übersteuern schnell, nur wirkt das wegen dem im wesentlichen gradzahligen Klirr K2, K4, K6 usw. nicht so nervend wie bei den meisten Transistor Verstärkern. Das gilt besonders im Vergleich zu Gitarrenamps, die Ihren Klang ja fast nur über die Verzerrung erzeugen.
Viele Trafos sind besser als einer.
Wir verwenden getrennte Trafos für Plus und Minus und haben auch separate Gleichrichter für Plus und Minus. Dadurch fließen weniger Ausgleichsströme. Das Potential auf der Masse ist stabiler, was sich positiv das Klangbild auswirkt. Ein großes Netzteil hat die Lautsprecher besser im Griff. Lautsprecher erzeugen beim Schwingen Gegenströme, die sogenannte Gegen-EMK (Elektro-Motorische Kraft) die in den Verstärker zurückfließen und die Schaltung durcheinander bringen können und so den Klang verschlechtern. Durch das große Netzteil kann der Emitter diese Ströme viel besser verarbeiten. Er wird davon kaum aus seinem Konzept gebracht und hat so eine optimale Kontrolle über die Lautsprecher. Das zeigt sich auch am kleinen Innenwiderstand des Emitters.
Der Emitter ist zwei Verstärker in einem.
Ein kleiner Verstärker löst gut auf bei kleinen Pegeln, hat aber nicht viel Kraft. Will man es mal lauter haben, braucht man eine großen Verstärker. Ein großer Verstärker hat mehr Dampf, aber oft nicht soviel Auflösung bei kleinen Pegeln. Die Lösung dafür: Ein ASR Emitter. Jeder Emitter besitzt eine Energiesparschaltung. Was macht diese ? Wenn Sie leise Musik hören wird im Netzteil die Betriebsspannung halbiert. Der Verstärker hat dann nur ein viertel der Leistung, aber auch nur ein Drittel des Energieverbrauchs. Die Transistoren müssen nur die halbe Spannung runter regeln. Sie arbeiten so besser in Ihrem optimalen Bereich für kleine Pegel. Auflösung und der Störspannungsabstand verbessern sich. Angenehmer Nebeneffekt: der Verstärker bleibt kalt. Und das ist gut für die Lebensdauer. Und wenn es mal lauter werden soll, kein Problem: dann schaltet der Emitter ohne daß Sie es merken auf volle Leistung.
Emitter Stufe 1 und Stufe 2
Damit Sie den Emitter ganz einfach an Ihre momentane Anforderungen anpassen können, hat der Emitter 2 Stufen: in Stufe 1 wird ist der Pegel von 1 bis 61 einstellbar. Der Emitter schaltet den Energiesparmodus in Abhängigkeit vom Pegel. Die Werkseinstellung (Standard) ist Umschaltung bei Pegel 35. Dies ist die Einstellung für übliche Signalquellen mit Ausgangspegel von 1-2 Volt. Bei einem höheren Pegel als 61 würde der Emitter bei Signalquellen wie CD Playern mit üblichen Ausgangspegeln bei Vollaussteuerung der Musik übersteuert werden. Deshalb ist die Stufe 1 bis zu einem Pegel von 61 ausgelegt. Wenn Ihre Signalquelle leiser ist (z.B. bei Tuner, Phono, MP3 Player), schalten Sie auf Stufe 2. Dann geht es weiter bis zu einem Pegel von 76. Gleichzeitig ist in Stufe 2 der Energiesparmodus abgeschaltet.

Der Aufbau der Innenverdrahtung im Emitter ist aus Silber.
Nach unseren Erfahrung klingen Kabel aus purem Silber am besten. Mit den deutlich günstigeren mit Silber beschichteten Kupferdrähten waren unser Erfahrungen weniger gut. Deshalb sind alle ein Audiosignal führenden Kabel innerhalb des Emitter aus massivem Silberdraht gefertigt und mit einem Silberlot verlötet. Der gesamte Signalweg aus Silber: zuerst der Anschluss von den Eingangsbuchsen zur Platine. Dann das interne Kabel vom Eingangswahlschalter zur eigentlichen Verstärkerschaltung, und natürlich die Ausgangskabel zu den Lautsprecherbuchsen. Bei den Exclusive Modellen auch die Kabel vom zentralen Massepunkt zu den Lautsprecheranschlüssen. Aus 16 Drähten zu je 0,8 mm. Das gibt einen Querschnitt von 8 qmm reines Silber. Wenn Sie die optionalen WBT Nextgen Anschlüsse aus massivem Silber bestellen ist der gesamte Signalweg innerhalb des Emitter inklusive den Buchsen aus einem einheitlichen Material gefertigt. Wenn Sie dann noch Silberkabel verwenden, gilt dies für den gesamten Signalweg von der Quelle bis zum Lautsprecher.
Das Gehäuse des Emitter besteht aus Acryl.
Beim Gehäuse verwenden wir so wenig wie möglich Metall. Acryl hat ein sehr ausgewogenes Resonanzspektrum, weshalb es auch sehr oft für Plattenteller verwendet wird. Damit haben die Emitter schon vom Gehäuse her weniger den Klang schadende Resonanzen. Deshalb ist das Gehäuse des Emitter ist aus gegossenem 8 mm Acrylglas gefertigt.

Die Montageschiene besteht aus massivem Messing.
Messing hat sehr harmonisches Resonanzen. Daher ist messing auch erste Wahl für Blechblasinstrumente.
Der ASR Emitter ist für jeden Lautsprecher gleichermaßen gut geeignet.
Die Emitter sind gebaut um alle Lautsprecher mit viel Kraft an zu treiben: von leistungshungrigen Flächenstrahlern bis zu hoch empfindlichen Hornlautsprechern. Flächenlautsprecher fordern wegen Ihres geringen Wirkungsgrades fast immer einen sehr leistungskräftigen Verstärker. Einige leistungsfähige Transistoramps klingen aufgrund der feinen Auflösung der Flächen oft eher überpräsent. So daß sich vom Klang her eher eine Röhre anbieten würde. Diese wäre sehr teuer, sollte Sie viel Leistung haben. Die Emitter verbinden an Flächen beide Welten: genug Kraft für den ausreichende Pegel auch bei schlechtem Wirkungsgrad, verbunden mit einem entspannten Klang. Normale dynamische Lautsprecher Lautsprecher sind da weniger anspruchsvoll, und schon mit bezahlbaren Röhrenamps gut zu treiben. Oft aber fordern die komplexen Weichen und eine Vielzahl von Chassis doch schon etwas mehr Kraft und Kontrolle. Beides kann ein Emitter liefern. So war der Emitter schon immer erste Wahl, wenn Lautsprecher mit schwierigem Impedanzverlauf anzutreiben waren. Hörner oder Hochwirkungsgradlautsprecher: wo braucht man denn bei einem Horn soviel Leistung? Da tun es doch schon 10 Watt von der Triode? Schon richtig, aber oft haben diese Lautsprecher Chassis mit sehr großen Magneten. Und die Brauchen dann mal dynamisch sehr viel Leistung und wegen der sehr großen Gegen EMK, die Sie erzeugen, vor allem Kontrolle. Das kann der Emitter dann doch besser. Außerdem kommt der sehr gute Fremdspannungsabstand beim Emitter bei Hörnern auch voll zur Geltung. Wenn dann andere Verstärker rauschen, ist ein ASR Emitter vollkommen leise.
ASR Emitter besitzen ein Überlastschaltung mit Klirrerkennung.
Diese Schaltung wurde entwickelt um Ihre Lautsprecher, besonderes die Mittel- und Hochtöner zu schützen. Verstärker sind in der Lage, kurzzeitig mehrere hundert Watt auf den Hochtöner zu geben. Diese können aber im Mittel nur 10 Watt vertragen. Der Hochtöner wird dann durchbrennen. Das passiert beim Übersteuern des Verstärkers. Nämlich dann, wenn es zu laut wird. Eine Übersteuerung liegt vor, wenn die benötigte Ausgangsspannung höher als die Betriebsspannung des Verstärkers ist. Dadurch ist dann bei Verstärkern jeglicher Bauart das Ausgangssignal stark verzerrt. Und die Verzerrung hat dann sehr viel mehr Energie im Mittel- und Hochtonbereich als normale Musik. Schon wird es für die Mittel- und Hochtöner gefährlich. Deshalb hat der ASR Emitter eine Klirrerkennung eingebaut. Er schaltet dann leiser bzw. ganz ab. Es gibt meines Wissens nach kaum anderen Verstärker mit einer solchen Klirrerkennung. Die schalten dann auch nicht ab. Sie spielen auch deutlich über die Verzerrungsgrenze. Das Ohr lässt sich da leicht überlisten. Man hört kurze Klirrspitzen kaum. Manche Hörer fühlen sich erst bei deutlichen Verzerrungen über längere Zeit gestört ! Das beste Beispiel dafür ist ein übersteuertes Transistorradio (oder billige Autoradios): hier ist die Leistung für 10 % Klirr spezifiziert! So kommen dann auch 1000 Watt POP bei den 100 Euro Brüllwürfeln raus. Vorher merkt man den Klirr bei Pegelspitzen an anderen Effekten wie fehlender Dynamik, oder die Höhen schreien, die Räumlichkeit geht verloren, der Raum fällt zusammen usw.. Das klingt erstmal nur laut. Mir tut das aber weh und ich möchte dann lieber abschalten. Andere Verstärker spielen immer weiter. Der Emitter schaltet ab. Nicht um sich, sondern um Ihre Lautsprecher zu schützen. Dieses Abschalten bei Übersteuerung wird manchmal (in Unkenntnis der Hintergründe dieser Schaltung) dem Emitter vorgeworfen. Deshalb haben wir diese Schutzschaltung beim ASR Emitter auch abschaltbar gemacht.

Keine Qual der Wahl? Dann Direkteingang und Direktausgang.
Immer öfter hören Kunden nur ein Quellgerät. In diesem Fall ist der Engangswahlschalter nicht nötig. Die natürlichen Klangverluste lassen sich hier umgehen. Das Zauberwort hießt: Direkteingang. Jedes Relais im Signalweg kann den Klang nur schlechter machen. Das Relais hat schonmal zwei Lötkontakte mit der Platine. Außerdem sind intern die Kontakte am Reedschalter auch wieder verlötet. Das Signal muss also ein paarmal durch andere Kontaktmaterialien. Da ist der direkte Weg logisch viel besser. Zumal der Direkteingang auch noch eine extra Führung des Massekables zum Massepunkt hat. Und zwar getrennt von dem der andern Eingänge, was nochmals den Klang verbessert. Das mit den Relais gilt logischerweise noch mehr am Ausgang: hier werden ja zum Teil sehr hohe Ströme geschaltet. Die Kontaktmaterialien sind für besten Kontakt und nicht für besten Klang ausgelegt. Eine Lösung ohne Relais ist eher mehr Aufwand als mit Relais, so ist die Schutzschaltung aufwendiger: sie schaltet die Ausgänge bei Störungen fast kurz, um Ihre Lautsprecher zu schützen. Zum Glück verwendet jeder nur einen Lautsprecher. Deshalb ist der Direkteingang in Serie eingebaut. Erst wenn mehrere Boxen oder Kopfhörer angeschlossen werden sollen, geht es nicht ohne Relais. Denn irgendwie muss der Hauptlautsprecher ja auch abgeschaltet werden.

Der ASR Emitter ist mit Akkunetzteil erhältlich.
In der Spannung von Netz ist immer noch etwas von den 50 Hertz, und noch weitere Störungen drin, die andere Geräte darauf einkoppeln. Besonders problematisch sind da digitale Geräte wie CD Player, Netzwerkstreamer und D/A Wandler. Darum ist es dann logisch es mal mit der als saubersten bekannten Spannungsquelle zu versuchen, nämlich dem Akkumulator. Für das ganze Gerät wird das natürlich ein bisschen zu aufwendig, daher zunächst für die empfindlichste Stelle: die Eingangsstufe. Denn die braucht nur eine niedrige Spannung und eine geringen Strom. So bauen wir bereits seit 1997 die Emitter mit Akkunetzteil, und Vorverstärker schon seit 1984. Wir haben die Erfahrung gemacht, daß es mit Akku musikalischer und entspannter klingt. Der Raum öffnet sich noch mehr. Ein Akkunetzteil benötigt sehr viele Elkos. Der Akku verursacht durch den chemischen Prozess beim Entladen (leise) Störungen. Wenn viel Strom nötig ist, kann er ihn auch nicht so schnell liefern wie ein Elko. Und wegen dieser Geräusche haben wir einen Filter vor die Elkos eingebaut. Und so verkaufen wir dann doch die meisten Emitter mit Akku. Ein weiteres Bestandteil des Emitters, was den legendären Klang des Akkus ausmacht. Die Wiedergabe bleibt mit dem Akkunetzteil homogen, kraftvoll und souverän. Halt eben Typisch Emitter.
Der beste Verstärker der Welt.
Es gibt viele Hersteller, die von Ihren Produkten sagen, Ihres sei das Beste. Das ist besonders unter den Hifiherstellern verbreitet. Aber gibt es das Beste überhaupt? Ist das nicht auch eine Geschmackssache? Ich würde sagen, das Beste gibt es nicht im allgemeinen, sondern für den jeweils einzelnen. Und somit ist es nicht entscheidend, ob es für andere das Beste ist, sondern für Sie. ASR baut Verstärker mit gewissen Eigenschaften: groß, aufwendig gefertigt, im Klang entspannt. Gebaut, um Musik ruhig und entspannt zu genießen.
So wird der Emitter gefertigt.
Der Emitter ist soweit als möglich aus in Deutschland hergestellten Teilen gefertigt: die Gehäuse und Kühlkörper kommen aus dem Sauerland, die Hauptplatinen aus einer Firma nur 15 km von ASR entfernt, die Kondensatoren aus Belgien (BC Components, ehemals Philips), die Trafos aus dem Münsterland, das Acryl aus dem Raum Frankfurt. Die Emitter werden mit sehr hoher Fertigungstiefe bei ASR gebaut. Schon die Platinen werden von Mitarbeitern, die seit vielen Jahren nichts anders machen bestückt, und mit Silberlot per Hand gelötet im Werk in Herborn. Natürlich können manches die Anbieter aus Asien günstiger. Aber die haben auch ein anderes Verständnis von der Welt. Sie verstehen oft nicht was wir verlangen. Und letztlich ist der Emitter doch zu speziell, weicht zu stark vom üblichen ab, um von einer auf Standardprodukte eingerichteten Firma gefertigt zu werden. So wurde der Emitter meines Wissens nach bis dato nicht kopiert. Was meiner Erfahrung nach in Asien ansonsten bei fast allen hochwertigen und teuren High End Geräten versucht wurde."

Weiter Informationen, Bilder und technische Datenblätter finden Sie auf: www.asraudio.de
Tests
stereoplay 04/2011 Emitter I mit Akkunetzteil: "Wunderbarer audiophiler Vollverstärker. Der Hersteller hat hier erfolgreich eine sensible Seele und immense, aber stets fürsorgliche Kraft vereint. ... Mehr Verstärker fürs Geld gibt es nicht!", stereoplay Testurteil: Absolute Spitzenklasse, 59 Punkte
Audio phile - das High-End-Magazin 1/2011 Emitter II mit Akkunetzteil: "Wer Musiksignale schätzt, sorgt für eine ordentliche Verstärkung. Wer sie liebt, versetzt sie in einer hessischen High-End-Trutzburg in Wallung."
Stereo 4/2009 Emitter II mit Akkunetzteil: "Nach gut 25 Jahren Emitter-Geschichte ist dieser Amp erst recht in Top-Form. eine unendliche Zahl von Modifikationen und Verbesserungen haben zu einem extremen Grad der Reife geführt. Ein Emitter II Exclusive Akku lehrt auch teure, aufwändige Amp-Kombis das Fürchten.", Top Referenz - 100%.

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© Text und Bild: KLANG-STARK, Matthias Stark, 2011 und Friedrich Schäfer, ASR Audio Systeme |
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